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„Und wie machen Sie das?“

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Ein Gespräch mit Mahboobeh Bayat, Key-Account-Managerin bei Siemens, über Frauen in der Technik.

In der aktuellen Ausgabe des "Almanah" sprach unsere Siemens-Kollegin Mahboobeh Bayat, Key-Account-Managerin im Industrie- und Anlagensektor, in einem kurzen Interview über ihre Erfahrungen als Frau in der Technik.

Die 40-jährige Mahboobeh Bayat kommt ursprünglich aus dem Iran. Sie will jungen Frauen zeigen, dass es selbst in einer männerdominierten Branche für sie keine Grenzen gibt.

ALMANAH: Warum glauben Sie persönlich, dass sich weniger Frauen als Männer für technische Berufe entscheiden?

Es gibt noch zu wenige weibliche Vorbilder in technischen Berufen für junge Mädchen – deshalb ist es so wichtig, Technikerinnen vor den Vorhang zu holen. Bestehende Systeme zu verändern ist nicht leicht, aber möglich.

ALMANAH: Siemens will ja Frauen für technische Berufe begeistern. Beispielsweise durch die Teilnahme am „Töchtertag". Wo sehen Sie außerdem Anknüpfungspunkte, wie man Frauen für technische Berufe motivieren kann?

Man könnte beispielweise bei Podiumsdiskussionen noch mehr Frauen miteinbeziehen oder sie bei Events in den Vordergrund rücken. So schafft man Vorbilder für die nächsten Generationen und zeigt jungen Mädchen, dass man es auch als Frau, egal mit welchem Hintergrund, bis ganz nach oben schaffen kann.

ALMANAH: Es ist ja oft sehr schwer, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Unterstützt Sie Siemens dabei?

Meine männlichen Kollegen bzw. Kunden fragen mich oft: „Wie machen Sie das mit einem Vollzeitjob und Kindern?“ Ich antworte dann gerne: „Und wie machen Sie das?“ Bei solchen Aussagen wird mir immer wieder bewusst, dass gegenüber karriereorientierten Müttern immer noch Vorurteile bestehen. Ich habe das Glück, dass Siemens mir durch extrem flexible Arbeitszeiten, Home Office und Kinderbetreuung im Unternehmen entgegen kommt. Natürlich verlangt es einiges an Organisation, aber durch solche Angebote ist es viel einfacher, das alles zu schaffen.

 

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