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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Mobility


Mobility-Event

Weichenstellung

25 Jahre elektronisches Stellwerk: Mobility-Kundenveranstaltung in der Siemens City

Vor 25 Jahren ging im Bahnhof Gänserndorf das erste elektronische Stellwerk von Siemens in Österreich in Betrieb. Das Jubiläum zum Aufbruch in diese neue Ära der Signaltechnik feierte Siemens Österreich gemeinsam mit dem Kunden ÖBB und über 150 Gästen vergangenen Donnerstag in der Siemens City. Das Motto: "Wir sichern Ihre Mobilität - Gestern, heute und in Zukunft."


Arnulf Wolfram, Leitung Mobility, begrüßte die Gäste und danach gab es verschiedene interessante Vorträge zum Thema Signaltechnik - von der Geschichte über die betriebswirtschaftliche Perspektive, Effizienzsteigerung durch modernes Service bis hin zu innovativen Entwicklungen. Höhepunkt des Tages war ein Round Table über die "Anforderungen der heutigen Gesellschaft an die schienengebundene Mobilität". Die Teilnehmer: Arnulf Wolfram, Peter Klugar (Präsident der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft), Heinz Gschnitzer (Geschäftsbereichsleiter SAE, ÖBB Infrastruktur AG),  Herbert Kasser (Generalsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie), August Zierl (Chefredakteur des Fachmagazins Signal & Draht). Schwerpunkt der Diskussion war das Thema Leistungsfähigkeit im Personennahverkehr. Peter Klugar: "Hier geht es um unheimlich hohe Verfügbarkeit. Das System muss funktionieren, sonst kommen die Leute in der Früh nicht in die Arbeit."

Wertschöpfung in Österreich
Die beiden großen Standbeine im Angebot der Division Mobility sind einerseits die Schienenahrzeuge und andererseits die Signaltechnik auf der Infrastrukturseite.  "Beide haben für uns in Österreich mit ihrem hohen Wertschöpfungsanteil eine wesentliche Bedeutung. Auch in der Signaltechnik haben wir ein Produkt, dass wir hier entwickeln und engineeren. Damit ist das Thema für uns als lokale Siemens-Einheit besonders wichtig"  ,so Arnulf Wolfram.

Elektronisches Stellwerk: -25 Prozent an Kosten
Für die ÖBB brachte der Technologiewechsel auf elektronische Stellwerke große Kostenvorteile bei der Errichtung und im Betrieb. Die teuren Herstellungsverfahren der Relaistechnik sowie der große Platz- und Energiebedarf gehörten der Vergangenheit an. Damit konnten die Kosten um mehr als 25 Prozent gesenkt werden. Der Umbau von Stellwerksanlagen wurde einfacher und auch unter „rollendem Rad“ möglich. Ein Beispiel dafür aus jüngster Zeit war die Errichtung des Wiener Hauptbahnhofes.

Autor:
Claus Gerhalter

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