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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Tageszeitung Kurier

Weiterbildung als Chance

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Wie Siemens in Österreich erfolgreich dem Fachkräftemangel entgegenwirkt

Am 8. Oktober 2020 erschien in der Tagezeitung Kurier ein Beitrag über die Förder- und Weiterbildungsaktivitäten für die MitarbeiterInnen österreichischer Unternehmen. Die Siemens Lernplattform My Learning World und die duale Akademie in Linz wurden als „best practice“-Beispiele genannt.

Aufgrund der technologischen Rahmenbedingungen verändern sich nahezu alle Branchen. Viele Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, Mitarbeiter mittel- oder längerfristig zu halten und gezielt in Bezug auf die neuen digitalen und technischen Anforderungen weiterzubilden.

Weiterbildung fördern
„Während früher oft noch die Angst vorherrschte, man könnte Mitarbeiter verlieren, wenn sich diese weiterbilden und Qualifikationen über ihren Tätigkeitsbereich hinaus erwerben, gibt es inzwischen immer mehr Unternehmen, die ihre Mitarbeiter proaktiv in ihrer Weiterbildung fördern. Denn sie haben erkannt, dass sie gerade die fähigsten Personen verlieren, wenn sie diesen keine Perspektiven bieten“, erklärt Stefan Sunzenauer, Leiter Center of Lifelong Learning an der FH Oberösterreich.

Eines jener Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein weitreichendes internes Schulungsprogramm anbieten ist Internorm. Dazu Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher von Internorm: „In unserer betrieblichen Weiterbildung spielt die Digitalisierung schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Unsere interne E-Learning-Plattform bietet dabei sowohl für neue als auch für unsere bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung.”
Weiters wird seit Jahren im Unternehmen darauf Wert gelegt, die zukünftigen Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu entwickeln. Dazu gibt es das Talente-Programm „young potentials“ für Internorm und auch für die gesamte IFN-Gruppe mit internen und externen Schulungsschwerpunkten. Fachliche so wie personelle Weiterbildungen bis hin zu internationalen Karrierechancen in der IFN/Internorm-Gruppe bieten individuelle Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter.

Den Horizont erweitern
Als global agierendes Unternehmen hat Siemens eine große Anzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden ins Leben gerufen. Auf globaler Ebene wurden im Geschäftsjahr 2019 rund 287 Millionen Euro in Weiterbildungsprogramme investiert – rund 749,– Euro pro Mitarbeiter. Ob diese, ihre Selbstkompetenz entwickeln möchten, Manager bei der Teamentwicklung unterstützen wollen oder Führungskräfte bei der Anpassung von wichtigen Abläufen und Prozessen begleiten, das Kursangebot, das sowohl Siemens-Mitarbeiter als auch externe Partner bereitstellen, ist mit über 15.000 Inhalten und Lernmodulen reich an Themen und Formaten. Mit der Lernplattform „My Learning World“ versucht man das Arbeiten und Lernen näher zusammen zu bringen. Im Vorjahr verwanden Siemens Mitarbeiter durchschnittlich 22 Stunden darauf, ihren Horizont in geschäftlichen, technischen oder produktbezogenen Themen zu erweitern.

Die betriebsinterne duale Akademie in Linz bietet Maturanten die Gelegenheit im Berufsalltag, Theorie in der Praxis anzuwenden. Gleichzeitig mit dem Lernen sammeln Absolventen so wertvolle Berufserfahrung. Die Ausbildung zum Mechatroniker oder Applikationsentwickler dauert zweieinhalb Jahre. Siemens versucht mit den Maßnahmen zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die duale Akademie wird genutzt, um betriebsintern relativ rasch einen Teil der benötigten Fachkräfte punktgenau auszubilden.

E-Learning-Programme
Die Ausbildung und Förderung von ambitionierten Nachwuchstalenten zählen zu den größten Anliegen der S. Spitz GmbH. „Neben Kundenorientierung, Technologiefokus und Nachhaltigkeit gehört die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unseren vier fest verankerten Unternehmenswerten – Letzteres gilt für ambitionierte Nachwuchstalente ebenso wie für langjährige Mitarbeitende. Bestens ausgebildete Fachkräfte sind in unserem Unternehmen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Und so haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns die Möglichkeit, an spannenden, praxisorientierten Lehrlingsausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen“, erklärt Spitz Geschäftsführer Walter Scherb.

Die Digitalisierung in all ihren Facetten spielt bei S. Spitz eine bedeutende Rolle. Im Bereich Human Resources setzt das Traditionsunternehmen aus Attnang Puchheim zum Beispiel vermehrt auf E-Learning-Programme. Die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen betreffen hier sowohl junge Nachwuchskräfte, als auch langjährige Mitarbeiter. „Da wir jede und jeden Einzelnen fördern und sie bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen wollen. Wir bieten Seminare und Weiterbildungen für alle Zielgruppen von Lehrlingen über Produktionsmitarbeitern bis hin zu Führungskräften an. Während der Corona-Krise sind unsere betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen unter Einhaltung aller gesetzlichen Maßnahmen weitergelaufen“, so Scherb.„

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