together.magazin

Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

together.magazin - Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

Smart Infrastructure


Weiz im Aufwind

pollhammer690neu.jpg
Rechts im Bild: Gerd Pollhammer, Leiter der Siemens Division Energy Management in CEE.

150 Trafos aus Weiz für Offshore-Windpark im Atlantik.

Bei der SKF Wind Farm Management Conference 2017 in Wien präsentierte sich heute auch die Zulieferbranche der Windenergie von seiner besten Seite. Darunter die Siemens AG Österreich mit ihrem Transformatoren-Portfolio. Gerd Pollhammer, Leiter der Siemens Division Energy Management in CEE, bestätigte bei der Konferenz einen aktuellen österreichischen Erfolg im Trafo-Geschäft. So stammen alle 150 Stück 4.5-MVA-Trafos des heute eröffneten Gemini-Windparks vor der niederländischen Küste aus dem Siemens-Werk in Weiz. Er ist mit 150 Turbinen einer der größten Offshore-Windparks der Welt und versorgt rund 1,5 Millionen Menschen mit Energie.

„Erfolg basiert auf intensiver Forschungstätigkeit“
Bei Siemens in Weiz werden jährlich unter anderem mehr als 1.000 Transformatoren für Windparks auf der ganzen Welt hergestellt. Das Werk ist damit der weltweit größte Siemens-Produktionsstandort für Windpark-Trafos. „Unsere Transformatoren sind das Bindeglied zwischen Windturbine und Stromnetz – ohne die Technologie käme der Strom nicht dort an, wo er gebraucht wird“, erklärt Gerd Pollhammer. Das steirische Werk ist im Offshore-Bereich Weltmarktführer mit einem Marktanteil von 80 Prozent. „Unser Erfolg basiert auf intensiver Forschungstätigkeit und engen Kooperationen mit österreichischen Partnern. Windturbinen werden immer leistungsfähiger, den Trend können wir mit unseren innovativen Transformatoren begleiten“, so Pollhammer weiter.

Weltweite Leitung in Weiz
Die globale Forschung und Entwicklung der Siemens Transformatorengruppe wird von  Weiz aus geleitet. Derzeit sind rund 1.200 Mitarbeiter und Lehrlinge im Werk beschäftigt. Bei der Entwicklung und beim Bau der Weizer Transformatoren sind bis zu 900 weitere Unternehmen in ganz Österreich beteiligt.

Autor:
Claus Gerhalter

Bewertung:
3,0 (319 Stimmen)
Ihre Bewertung