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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Zukunft entdecken

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Rund 100 Mädchen beim Girls‘ Day und Töchtertag bei Siemens Österreich.

100 Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren besuchten heute Siemens-Standorte in ganz Österreich, um am Girls‘ Day und Wiener Töchtertag die Zukunft der Technik zu entdecken. In der Siemens City und der Lehrwerkstätte in Wien-Floridsdorf, am Standort Linz sowie in der Niederlassung in Innsbruck haben Schülerinnen verschiedene technische Berufsfelder kennengelernt – von Mechanik, Mechatronik, Elektroenergietechnik bis hin zur Metalltechnik.

Highlights waren die Wiener Digitallabore für die Prozessindustrien Chemie, Pharma und Lebensmittel sowie das Gebäudetechnik-Labor: Hier konnten die Besucherinnen tief in die Digitalisierungstechnik der Zukunft eintauchen. Die Teilnehmerinnen wurden von Siemens-Lehrlingen als mentoringBuddies begleitet – viele davon ebenfalls Mädchen, die derzeit eine technische Lehrlingsausbildung bei Siemens absolvieren und so ihre persönlichen Erfahrungen unmittelbar weiter gaben.

Katharina Swoboda, Leitung Kommunikation in unserem Unternehmen: „Siemens Österreich gestaltet mit rund 1.000 Forscher- und EntwicklerInnen die Technologien von morgen maßgeblich mit. Darunter gibt es viele höchst kompetente Technikerinnen, was einmal mehr beweist, dass frühere Rollenbilder völlig veraltet sind. Wir möchten mit unserem Engagement junge Mädchen für Technik begeistern und dazu motivieren, in die Fußstapfen so vieler erfolgreicher Frauen zu treten.“

Zwischen Labor und Werkstatt

Im Digitallabor für die Prozessindustrie werden natürliche Gärungsprozesse für die Branchen Chemie, Pharma und Lebensmittel erforscht, die wichtiger Ausgangsstoff vieler Endprodukte wie etwa Arzneimittel sind. Nach tatkräftigem Probeziehen haben die Mädchen diese Muster untersucht und viel über digitale Verfahren zur effizienten Steuerung dieser Vorgänge erfahren. Im Gebäudetechnik-Labor haben die Besucherinnen ihre eigenen Ideen zum Haus der Zukunft vorgestellt und ganz konkret mit moderner Gebäudetechnik gearbeitet: Welche Technologien sind nötig, damit Häuser sicher und komfortabel benutzbar sind? Wie optimiert Siemens große Gebäude nachhaltig in Bezug auf ihren Ressourcenverbrauch wie Strom, Wasser, Gas und senkt damit auch die emittierten CO2 Emissionen?

Zahlreiche „Aha“-Effekte gab es auch in der Lehrwerkstätte Wien-Floridsdorf, als die Mädchen ihr eigenes Werkstück, den „heißen Draht“, verkabelt und mit verschiedenen Anschlusstechniken an eine Stromquelle angeschlossen haben. Am „virtuellen Schweisssimulator“ konnten die Mädchen mit Hilfe von „Augmented Reality“ gefahrlos und spielerisch verschiedene „Metalle“ zusammenfügen. Auch ein Elektromotor wurde gebaut, in dem sie Bauteile verdrahtet und eine Motorwicklung angefertigt haben. Nach Anschluss an den Strom wurde sichtbar, dass alles richtig gemacht wurde.

Eine schöne Erinnerung ist der personalisierte, selbst angefertigte Schlüsselanhänger mit Übertragung der Gravur-Auswahl an die Graviermaschine und der Montage der Kette und des Verschlusses.

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