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Digitalisierung voll im Saft

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Foto: www.wernerharrer.com, Christian Holzinger

Traditionsunternehmen Spitz digitalisiert Fertigung mit Software-Lösung von Siemens.

Der Nahrungs- und Getränkehersteller Spitz setzt auf Digitalisierungs-Technik von Siemens. Die durchgängige, integrierte Lösung steigert Prozessstabilität und Produktqualität. Gleichzeitig reduziert sie auch potenzielle Fehlerquellen.

Automatisierung und Digitalisierung sind für Spitz mit Blick auf die Weiterentwicklung des Unternehmens von großer Bedeutung. Denn bei insgesamt 30 Prozesslinien und 35 Abfüll- und Verpackungsanlagen kommt es zu häufigen Produktwechseln. Dennoch muss effizient und wirtschaftlich produziert werden können.

Ziel ist es, künftig neue Produkte noch schneller herzustellen. Dabei setzt Spitz auf die eigene Rezepturentwicklung als entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Und das bei denkbar kurzer Produkteinführungszeit. Daher muss die Materialwirtschaft ebenso in die Automatisierung integriert sein wie die Erfassung der Betriebsdaten. An Stellen, an denen die Datenerfassung nicht automatisch möglich ist, braucht es eine problemlose manuelle Eingabe. Spitz setzt daher auf Manufacturing Execution System-Lösungen mit Simatic IT Production Suite V7.0 und Simatic IT Reporting Framework V7.0. Die Software-Lösung steuert Produktion und Fertigungssysteme, stimmt die Fertigungsprozesse auf die Lieferkette ab und schließt die Lücke zwischen Betriebswirtschafts- und Prozessleitsystemen.

 

„Erfahrenen und verlässlichen Partner gefunden“

„Mit Siemens haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Partner gefunden, der uns bei der Umsetzung unserer Strategien optimal unterstützt hat“, so Walter Scherb jun, CEO der Spitz Gruppe. Das umfangreiche Digitalisierungsprojekt erstreckt sich auf alle Anlagen und Linien im Werk in Attnang-Puchheim.

Mit der Lösung werden sämtliche Silo-Füllstände und die Qualität der Rohstoffe sowie deren Mengen und Wege innerhalb der einzelnen Produktionslinien erfasst. Damit behält Spitz stets den Überblick. Zu den großen Herausforderungen im Unternehmen gehören die häufigen Produktwechsel pro Linie. Diese müssen praktisch per Knopfdruck erfolgen, was durch den hohen Automatisierungsgrad auch sichergestellt ist. Um die Qualität zu jeder Zeit des Prozesses zu garantieren, werden an unterschiedlichen Stellen der Produktion Proben entnommen. Die Testergebnisse werden als Qualitätsdaten in das Manufacturing Execution System (MES) Simatic IT eingespeist und auf Abweichungen hinsichtlich des Toleranzbereiches überprüft.

Verfügbarkeit sichern durch Digitalisierung

Spitz nutzt auch das Energiemanagement von Siemens. Damit wird deutlich, wo wieviel Energie verbraucht wird oder ob es irgendwo Lecks gibt. In Zukunft könnte für Spitz mit Blick auf die Digitalisierungsstrategie das Thema Condition Monitoring eine wichtige Rolle spielen. Dabei überwachen Sensoren jeden einzelnen Motor hinsichtlich Temperatur, Akustik und Schwingungen. Der so ermittelte Motorzustand erleichtert die Planung von Wartungszyklen und sichert die hohe Verfügbarkeit der Maschinen.

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