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Digital Industries


Smartes Glas aus Slowenien

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Foto: Siemens.

Siemens entwickelt Roadmap für die digitale Transformation des Glasherstellers Steklarna Hrastnik.

In einem gemeinsamen Digitalisierungs-Consulting-Projekt haben der slowenische Glashersteller Steklarna Hrastnik und Siemens eine maßgeschneiderte Strategie für die digitale Transformation des Unternehmens in den kommenden fünf Jahren erarbeitet. Bereits in den vergangenen acht Jahren hat Steklarna Hrastnik mit Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung den Grundstein für den digitalen Wandel gelegt.

Die Transformation zur Smart-Factory soll das Unternehmen unter anderem in die Lage versetzen, seine Nischenposition im Highend-Bereich zu verbessern. Das Management des Unternehmens ist überzeugt, dass es mit der Umsetzung der in der Roadmap angeführten Maßnahmen seine Produktionskapazitäten steigern, die Fertigungszeiten verkürzen, seine Flexibilität erhöhen und somit die Reaktionszeiten auf individuelle Kundenwünsche verbessern kann. „Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 sind wir in der Lage auch die technisch komplexesten Flaschenformen herzustellen und in unserer Produktion einen noch höheren Grad an Präzision zu erzielen. So können wir Qualität, Produktivität und Effizienz weiter steigern, was eine deutliche Verkürzung der Zeitspanne vom Auftragseingang bis zur Umsetzung bedeutet. Eine Konsequenz daraus ist, dass wir planen unseren Marktanteil bei Spezialglasflaschen der höchsten Qualitätsklasse zu vergrößern“, betonte Peter Čas, CEO von Steklarna Hrastnik.

Auch die Mitarbeiter von Steklarna Hrastnik sind bereits auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereitet und verfügen über entsprechende Kompetenzen, um eine erfolgreichen Übergang zur Smart-Factory zu gewährleisten. Mit der Einführung modernster Technologien zielt Steklarna Hrastnik auch auf einen niedrigeren Energieverbrauch ab, um so seine Ökobilanz weiter zu verbessern.

Consulting: "Produktneutrale, kundenorientierte Herangehensweise"

„Siemens ist überzeugt, dass sich ein umfassender Digitalisierungsansatz am nachhaltigsten positiv auf Unternehmen auswirkt. Dazu gehört initial eine umfangreiche Analyse wie bei Steklarna Hrastnik. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die späteren Lösungen optimal an den jeweiligen Bedarf und den Spielraum des Unternehmens angepasst werden. Eine Siemens-produktneutrale, kundenorientierte Herangehensweise ist dabei oberstes Gebot“, erklärt Bernhard Saftig, Leiter Vertical Glass bei Siemens.

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen müssen darauf vertrauen können, dass Investitionen in Digitalisierung langfristig die richtigen sind. Bei seinen Digitalisierungs-Consultings erarbeitet Siemens daher mit Kunden eine detaillierte Roadmap mit Zeitplan und Technik-Empfehlungen bis hin zu Return-on-Investment-Daten. Erste daraus resultierende Projekte werden bei Steklarna Hrastnik bereits geplant bzw. umgesetzt.

Bernhard Kienlein, Leiter der Division Process Industries and Drives bei Siemens in CEE (Central and Eastern Europe), sieht im Digitalisierungs-Consulting jedenfalls einen Zukunftsmarkt für Siemens. „Das Verbesserungspotenzial in Sachen Industrie 4.0 ist in Europa ungebrochen hoch - die damit verbundenen Herausforderungen allerdings auch. Gut ist es daher, Digitalisierungsprojekte bereits vorab unternehmensübergreifend zu planen“, so Kienlein.

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