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Windenergie

Schiffe schlagen hohe Wellen

Neue Service-Schiffe von Siemens zur Offshore-Windpark-Wartung auch bei sehr rauer See.

Stromerzeugung aus Offshore-Wind zahlt sich aus: Die Kosten sind gesunken, die Turbinen arbeiten effizienter als je zuvor und mit Kapazitäten von mehreren hundert Megawatt erreichen moderne Windkraftanlagen fast das Leistungsniveau konventioneller Kraftwerke. Eine große Herausforderung bleibt die Wartung von Offshore-Windturbinen. Das gilt insbesondere für Windparks der neuesten Generation, die im Vergleich zu ihren Vorgängern größer und weiter von der Küste entfernt sind. Dadurch können sie insbesondere bei rauem Wetter schwierig zu erreichen sein.

Mannshohe Wellen sind kein Hindernis
Mit neuen Offshore-Serviceschiffen (Service Operation Vessels, kurz SOVs) wird Siemens die Wartung und Instandhaltung von Offshore-Windparks revolutionieren. Für diese Schiffe sind Wellen von bis zu 2,50 Metern Höhe und Windgeschwindigkeiten bis zu 27 Knoten kein Problem. Ein weiterer Vorteil: Die schwimmenden Werkstätten können über längere Zeit offshore in der Nähe der Windparks ankern. Sie sind damit sicherer, schneller und zuverlässiger als alle ihre Vorgänger.

In der Ulstein Verft in Norwegen werden gerade zwei neue SOVs für Siemens gebaut. Sie sollen speziell für die langfristige Wartung und Instandhaltung der Offshore-Windparks Gemini und Sandbank/Dan Tysk in der Nordsee eingesetzt werden, wenn diese 2016 und 2017 ihren Betrieb aufnehmen. Bereits in diesem Jahr gehen die ersten Spezialschiffe dieser Art für die Offshore-Windparks Butendiek und Baltic II auf Servicefahrt.

Autor:
Claus Gerhalter

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