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"Digitale Transformation der Unternehmen vorantreiben"

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CEO Wolfgang Hesoun in "Heute" und "Österreich" zu Themen wie Smart Cities und Digitalisierung.

Wolfgang Hesoun, CEO der Siemens AG Österreich, spricht in den Zeitungen "Heute" und "Österreich" über die Digitalisierung in Städten, den Fachkräftemangel und Energielösungen der Zukunft. Die entsprechenden Ausgaben sind Ende Dezember 2018 erschienen.

Das Interview in "Österreich"

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft 2019?

Auch wenn die Konjunktur 2019 etwas schwächer wird: Es gilt, den Rückenwind zu nutzen und den Standort weiter zu stärken, indem wir dem absehbaren Fachkräftemangel durch einen höheren Stellenwert der MINT-Fächer in den Schulen begegnen und die digitale Transformation der Unternehmen vorantreiben. Schließlich haben wir mit der Digitalisierung gute Chancen, die industrielle Produktion in Österreich zu stärken. Eine dafür wichtige Komponente ist der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes, mit dem wir eine leistungsfähige Anbindung der heimischen Wirtschaftsregionen an die internationalen Industriezentren sicherstellen können.

Wo liegen die Schwerpunkte von Siemens Österreich für 2019?

Wir wollen Österreichs Unternehmen dabei unterstützen, ihre Digitalisierungsstrategien erfolgreich umzusetzen. Dazu erwarten wir ein positives Umfeld für unsere Nachhaltigkeitstechnologien, mit deren Hilfe wir Stromnetze effizienter machen, neue Formen der Energieerzeugung erschließen und Häusermeere in Smart Cities verwandeln können. Diese Digitalisierungstechnologien sind die Antwort auf den Klimawandel.

Zur Reduktion des CO2-Ausstoßes forscht u. a. Siemens am Einsatz von grünem Wasserstoff in der Industrie?

Wir sind in vielen Energiebereichen erfolgreich unterwegs, wie man etwa am Akku-Hybridzug Cityjet Eco der ÖBB sieht. Besonders spannend ist das Projekt in Linz, das wir mit Voestalpine und Verbund verfolgen: Dort bauen wir Europas größte Pilotanlage zur Herstellung von "grünem" Wasserstoff. Wir gehen davon aus, die Anlage im neuen Jahr in Betrieb nehmen zu können. Dieses Projekt passt besonders gut in unser Portfolio, denn saubere Energie ist die DNA von Siemens. Mittelfristig könnten damit auch energieintensive Industrien klimaneutral werden.

Unsere Städte sollen Smart Cities werden: Worauf legt Siemens hier 2019 den Fokus?

In der Seestadt Aspern erforschen wir mit Partnern wie der Stadt Wien die Technologien der Zukunft: Unser Fokus liegt auf der Effizienzsteigerung im Energienetz und in Gebäuden. In der Seestadt arbeiten wir auch daran, die zunehmende Elektromobilität in das Energienetz zu integrieren. Wenn viel mehr Strom für das Laden von Autos verbraucht wird, ist ein intelligentes Netzmanagement essenziell. Für die Menschen wird der Strom weiterhin einfach aus der Steckdose kommen. Wir kümmern uns mit unserer im Hintergrund arbeitenden Technologie darum, dass es wirklich so ist. Dieses Know-how wird immer stärker zum Exportschlager. Man kann ohne Übertreibung sagen: Die Metropolen der Welt lernen schon heute von der Seestadt Wien Aspern.

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