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Smart Infrastructure


Salzburg AG, Salzburg Wohnbau und Siemens

Energie-Strategie bringt Wohnharmonie

Smart Grid: Intelligentes Energienetz in Wohnanlage ROSA ZUKUNFT.

Gestern präsentierten die drei Partnerunternehmen Salzburg AG, Salzburg Wohnbau und Siemens die erste für Smart-Grids-Anwendungen optimierte Wohnanlage Österreichs - die ROSA ZUKUNFT in Salzburg. Hier ist das intelligente Energienetz der Zukunft bereits Realität, das für die Energiewende entscheidend ist. Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG, erklärt: "Herzstück ist ein intelligentes Energiemanagementsystem. Es optimiert dezentrale, umweltfreundliche Stromerzeuger wie eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk auf Biogasbasis mit Speichern und steuerbaren Stromverbrauchern. Wärmepumpen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder Haushaltsgeräte gehen exakt aufeinander abgestimmt in Betrieb. Die ROSA ZUKUNFT zeigt das perfekte Zusammenspiel der drei Faktoren "erneuerbare Energie", "Energieeffizienz" und "intelligente Netze" und trägt somit wesentlich dazu bei, der Energiewende einen Schritt näher zu sein."


„Technologie muss Alltag erleichtern“
In der Wohnanlage werden kundenfreundliche sowie benutzerfreundliche „Smart Grid“-Technologien erforscht, die den Bewohnern helfen, besonders sparsam mit Energie umzugehen. Landesrat Josef Schwaiger: "Wir müssen bei der Entwicklung neuer Technologien sehr genau darauf achten, dass sie vor allem für die Anwender Erleichterungen im Alltag bringen - und das schafft diese zukunftsweisende Wohnanlage. Alleine das Wissen über etwas, wie etwa das Energie-Einsparungspotenzial, ist in vielen Fällen schon der erste Schritt, um das eigene Verhalten zu ändern."


33 Modellwohnungen: Energiesteuerung über Tablet PC
Roland Wernik, Geschäftsführer von Salzburg Wohnbau: "Bei der ROSA ZUKUNFT haben wir gemeinsam mit der Salzburg AG und Siemens 33 "Smart Homes" eingerichtet. In diesen Modellwohnungen wurde ein so genanntes "Energie-Feedback-Paket" installiert, das den Bewohnern dabei helfen soll, besonders sparsam mit Energie umzugehen. Dazu zählen beispielsweise ein Eco-Button im Eingangsbereich oder ein Sensor, der die Raumtemperatur und CO2-Konzentration misst. Die gesamte Energiesteuerung funktioniert über eine Webapplikation, zu der die BewohnerInnen über einen Tablet-PC Zugang haben." Arnulf Wolfram, Leitung Sektor Infrastructure & Cities CEE Siemens AG Österreich, ergänzt: "Eine smarte Gebäude- und Energiesteuerung, die durch SIEMENS für dieses Projekt entwickelt wurde, rundet das intelligente Gesamtkonzept ab. Die Smart Grids Modellregion Salzburg war Vorreiter für ähnliche Innovationsprojekte in Österreich. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt fließen in die Weiterentwicklung des Portfolios unseres Unternehmens ein."


Elf Stationen voller Information
Ein Energieweg in der ROSA ZUKUNFT, der sich aus elf Stationen zusammensetzt, führt rund einen Kilometer durch die Wohnanlage. Wernik: "Hier erfährt man alles rund um das Thema Energie: Etwa über den Energiespeicher, der mit seinem gewaltigen Volumen von 90.000 Litern (= 1.000 Badewannen) und einer Höhe von über sechs Stockwerken Energieengpässe (Lastspitzen) ausgleicht und die gesamte Anlage im Falle eines Netzausfalls 48 Stunden mit Wärme versorgen kann." Weitere Stationen erklären „Smart Grid“-fähige Endgeräte, Wohnungssteuerung, Photovoltaik-Anlagen oder Elektro-Mobilität.

Autor:
Claus Gerhalter

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