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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Kampf gegen die Klimakrise

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Wolfgang Hesoun, CEO Siemens AG Österreich, und VERBUND CEO Wolfgang Anzengruber bei der Pressekonferenz zur "energy2050" gestern in Fuschl. Foto: Lagger/VERBUND

Siemens Österreich bei der „energy2050“ – Wolfgang Hesoun und Wolfgang Anzengruber zusammen im Interview.

Noch bis morgen läuft die „energy2050“. Bei der dreitägigen Energiekonferenz des österreichischen Stromanbieters VERBUND beschäftigt sich die Energiebranche in Fuschl mit Lösungsansätzen im Kampf gegen die weltweite Klimakrise. Siemens Österreich trägt mit seiner Expertise für Energie-Infrastruktur maßgeblich zur Entwicklung neuer Strategien für eine saubere Energiezukunft bei.

Sektorenkopplung: Vernetzung mit erneuerbarer Energie

Die Dekarbonisierung des Wirtschafts- und Energiesystems ist die zentrale politische Herausforderung. Der UN-Klimavertrag von Paris und die EU-Klima- und Energieziele – ein klimaneutrales Europa bis 2050 – geben eine klare Richtung für die Reduktion des CO2-Ausstoßes vor. Dabei fällt der Sektorenkopplung eine zentrale Rolle zu, der Vernetzung von Strom aus erneuerbaren Quellen mit den Bereichen Wärme, Verkehr sowie industriellen Prozessen. Ziel ist es, fossile Energieträger sukzessive durch CO2-freien Strom zu ersetzen, das Energiesystem zu dekarbonisieren und die Energienutzung flexibler zu gestalten.

Grüner Wasserstoff, der durch die Elektrolyse von Wasser mit erneuerbarem Strom erzeugt wird, zeigt enormes Potenzial zur Flexibilisierung und Dekarbonisierung des Energie- und Wirtschaftssystems. Siemens Österreich ist dabei gemeinsam mit dem Projektkonsortium "H2FUTURE" aktiv. Siemens, voestalpine, VERBUND,  Austrian Power Grid sowie die wissenschaftlichen Partner K1-MET und ECN starteten im April 2018 am voestalpine-Standort Linz offiziell den Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von "grünem" Wasserstoff.

 

Microgrid: Revolution im Energie-Management

Der Kampf gegen den Klimawandel wird vor allem auch in den Städten entschieden. Denn die  städtische Bevölkerung wird sich in den nächsten vier Jahrzehnten nahezu verdoppeln. „Es braucht daher intelligente Infrastrukturen, die dazu beitragen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Dass dies möglich ist zeigt das Zusammenspiel aus Energietechnologie und intelligenter Software etwa in Aspern, wo wir mit Partnern intensiv an einem der innovativsten und nachhaltigsten Energieeffizienz-Demonstrationsprojekte Europas forschen“, so CEO Wolfgang Hesoun. Auf Basis von Echtdaten aus dem Stadtentwicklungsgebiet der Seestadt Aspern werden innovative Lösungen für die Energiezukunft im urbanen Raum erarbeitet. „Auf dem Weg in die Energiezukunft greifen Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung untrennbar ineinander.“ Ein wesentlicher Aspekt, um C02 zu sparen, sind auch Microgrids – ein zentrales Stromversorgungssystem im Kleinformat. „Sie können im Verbund mit dem traditionellen Netz und/oder unabhängig davon betrieben werden, somit revolutionieren sie die Art, wie wir unsere Energieressourcen managen“, erklärt Wolfgang Hesoun.

 

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